sheepy weekend 🐑

An diesem Wochenende hatten wir viel mit Schafen zu tun. Am Samstag haben wir und neben der Routinearbeit den Rest des Tages freigenommen um einen kleinen Ausflug zu machen, hauptsache mal weg hier von dee Farm. Wir durften das Auto nutzen und sind zu einem ca. 1h entfernten Regional Park gefahren. Dort gab es viele Schafe und ein paar Rundwanderwege. Sind 2 Stunden spaziert und als wir an einer Hütte vorbei kamen konnten wir sogar noch miterleben wie die Schafe geschert wurden. Profis sind sehr schnell darin und es war interessant das mal zu sehen.
Das Wetter war leider nicht auf unserer Seite, es war sehr windig, kühl und etwas regnerisch. Haben uns also danach mit einem Kaffe in Wellford aufgewärmt bevor wir zurück zur Farm sind um die Kühe zu melken und die Kälber zu füttern.





Wir waren die einzigen Besucher an diesem Tag :D









Sonntags mussten wir dann die Schafe von einer Weide auf dem Berg hinterm Haus auf die Farm treiben. Mit den Hunden sind wir also den Berg hochgeklettert und haben es mit deren Hilfe geschafft die Schafe auf den richtigen Weg zu leiten. Das war sehr anstrengend! Nachmittags wurden die Lämmer dann behandelt und wieder zurück auf die Weide gelassen. Habe leider kein einziges Bild von den Schafen :P
Gestern bekamen wir Besuch von einem Mädchen, das auch mal hier gearbeitet hat und ihrem Travelmate. Sie haben mit den Schafen geholfen und abends haben wir Ligretto gespielt. Außerdem hatte ich gestern schon mein zweites Skypemeeting seitdem ich hier bin. Es ist immer schön sich ein bisschen mit der Familie zu unterhalten :)


Jasna hat ein Einhorn-Horn geschenkt bekommen und eine Collage entworfen 🌈

Allmänt | | Kommentera

busy weekend 🐴

Dieses Wochenende wurde ich auf ein Turnier mitgenommen. Christine, David und ich haben uns Samstagmorgen mit zwei Pferden im Truck au nach Pukekohe gemacht. Dort wurde ein ziemlich großes Springturnier ausgetragen bei dem ihr Sohn Edward einer der Veranstalter war. Er ist außerdem Samstag und Sonntag ein paar Klassen mit insgesamt 5 verschiedenen Pferden mitgeritten. Ich war sein Groomer, d.h. Pferdepfleger. Habe also Pferde geputzt, gesattelt, gefüttert usw. Die Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir bei Edward geschlafen da es 2h entfernt von Ahuora liegt und es einfach zu weit wäre nochmal heim zu fahren. Es war ein anstrengendes Wochenende, aber auch eine Erfahrung mehr. Die Sonne war stark aber habe aus letztem Sonntag gelernt und immer Sonnencreme aufgetragen und eine Kappe getragen. 🌞
Ab und zu war es ziemlich langweilig, da ich niemandem wirklich hatte mit dem ich mich unterhalten konnte. Einmal hat mir Edward jedoch ein anderes Helfermädchen vorgestellt, das für andere Turnierreiter arbeitet. Er dachte sie wäre aus Deutschland. Doch als ich angefangen habe mit ihr zu reden, sagte sie "I'm from sweden" . Das war natürlich auch völlig in Ordnung für mich, nur etwas verwirrend am Anfang :D
Habe sie danach leider nicht mehr getroffen.













Allmänt | | Kommentera

Meine Arbeit auf der Farm

Jetzt erzähle ich mal etwas über die Farm auf der ich für ein paar Wochen arbeite und dafür freies Essen und Unterkunft bekomme. In der Anzeige stand, dass man mit einem Team Backpacker die Kälber füttern soll und helfen soll die Springpferde zu bewegen. Und genau so ist es. Morgens und abends ist die Standartaufgabe die Kälber, die auf verschiedenen Paddocks verteilt sind mit Milch, Heu und Peletts zu versorgen. Eigentlich ganz simpel, aber am Anfang alles sehr verwirrend, denn die Paddocks haben bestimmte Namen, sind komisch aufgeteilt und jeder Paddock bekommt unterschiedlich viel Milch, manche nur morgens und die anderen morgens und abends. Nach einer Woche habe ich schon einen guten Überblick über verschiedenen Futtermischungen und wer wann wie viel bekommt. Die Farm hat also eine unordentliche chaotische Ordnung, wenn ihr versteht was ich meine (?) Ich glaube die Frau hier hat kein richtiges System und ich glaube die Backpacker haben eher einen Plan über die Kälber als sie. Sie kauft also männliche Kälber von Milchbetrieben ab um sie ein paar Wochen großzuziehen und sie dann weiterzuverkaufen. Dazu hat sie im Moment noch 24 Milchkühe, die einmal am Tag von einer bezahlten Melkerin gemolken werden. Diese Milch wird dann wie gesagt von uns an die Kälber verfüttert. Christine und ihr Mann sind unter der Woche arbeiten und kommen immer so ca um halb 5 heim. Sie arbeiten also selbst nicht im Stall. Morgens steht in einem Buch was außer der Routinearbeit sonst ansteht. Das kann zb sein, dass wir Kälber auf andere Paddocks treiben sollen oder wie heute den Garten düngen sollen.
Gewinn machen die mit den Kälbern denke ich eher nicht, da sie am Anfang noch viel Milch mit Milchpulver ersetzen mussten, Peletts kaufen müssen und eine bezahlte Stelle haben ubd noch 3 bis 4 Backpacker beherbergen. Und letztens auf einer Aktion wurden wohl Kälber für einen schlechteren Preis verkauft als sie sie eingekauft haben.






Der Melkstand für 6 Kühe. Ich erzählte von unserem Melkroboter und nach dem ersten Abend sagt sie dann:
"Nicht wie zuhause stimmts?"
Nein wirklich nicht :D


Kühe nach dem Melken


In dieser Tonne wird die Milch über Nacht gelagert und mit den Eimern transportieren wir sie dann zu den verschiedenen Paddocks. Alles ziemlich umständlich.


Mit dem Quad cruisen wir immer zum Stall und zurück oder zu den verschiedenen Paddocks. Das macht Spaß!






Spook, einer der drei Hunde beim Mittagsschlag.

Neben den Kälbern und Kühen gibt es auf der Farm noch 3 Hunde, 2 Katzen, Hühner und Pferde.

Meine Aufgabe ist zusätzlich noch die 6 Pferde zu reiten. Zwei davon gehen mit der erwachsenen Tochter oft auf Springturniere. Bin heute Justice geritten und er ist wirklich gut! Sie haben viel über ihn geredet. Er hat schon soviele abgeworfen und wäre so sensibel. Davon habe ich garnichts gemerkt. Er war toll, nimmt alle Hilfen an, kann Schenkelweichen und Fliegende Wechsel im Galopp, alles ohne Probleme. Sehr gut ausgebildet. Christine ist froh, dass endlich mal jemand da ist, der ihn reiten kann. Das freut mich zu hören und reite ihn sehr gerne! Bin bisher alle außer zwei geritten und Justice ist mein Favorit :P

Am Sonntag waren wir den ganzen Tag auf einem Springturnier. Sind mit drei Pferden hingefahren und Joanna ( Cs Tochter) startete in 6 Klassen. Ihr Sohn Edward war auch mit zwei seiner Pferde seiner Frau und Sohn dort. Ein anderes deutsches Mädchen, das bei Joanna wohnt und dort Babysittet und Pferde reitet, und ich haben mit den Pferden ausgeholfen. Also haben sie geputzt, geführt, gefüttert usw. Außerdem mussten wir auf die Kinder von Joanna und Edward aufpassen während sie geritten sind. David, Christines Mann war das ganze Wochenende als Richter auf dem Turnier tätig. Die ganze Familie ist also aktiv im Reitsport.
Habe mir meine ersten Sonnenbrand an diesem Tag geholt. Nächstes Wochenende geht es nochmal auf ein Turnier, dann werde ich an Sonnencreme denken! Die Sonneneinstrahlung ist in Neuseeland viel stärker aufgrund des Ozonlochs und die starke Sonne spürt man durch den Wind kaum.


Im Truck auf dem Weg zum Turnier.



Joanna auf Justice. 4. Platz!

Mir gefällt es hier also ganz gut, vorallem weil man hier nicht alleine ist. Abends spielen wir oft Ligretto, Charades oder Pictionary. Habe heute auch mit Jasna eine Folge Downton Abbey geschaut. Sehr cool, dass sie genauso verrückt danach ist :D Für die, die es nicht kennen, dad ist eine BBC Serie, die ich zuhause gewöhnlich mit meinen Schwestern oder Familie aus Schweden schaue.

Der erste Eindruck war eher: dreckig, chaotisch, unstrukturiert. Aber man gewöhnt sich daran und das Reiten und die Arbeit macht mir eigentlich Spaß :)


Dessert heute abend: Erdbeeren mit Sahne und Jasnas Cookies.


Hier gibt es kein ordentliches Brot, nur labbriges Toast. Also habe ich heute mal selbst Brot gebacken.
Außerdem habe ich Erdnussbutter mit Marmelade für mich entdeckt! Glaubt mir es schmeckt richtig gut, probiert es!


Ligretto am Abend.

Jetzt wisst ihr mal wie ich es hier habe✌🐮🐄🐴Muss morgen wie immer um 8 Uhr aufstehen also Gute Nacht ☺

















Allmänt | | En kommentar
Upp