Erste Woche Thailand schon rum

12h dauerte der Flug nach Kuala Lumpur. Dort habe ich am Flughafen nur das Flugzeug gewechselt und war nach 11/2 h Flug in Krabi, Thailand. Es ist natürlich etwas ganz Anderes hier und ich davor noch nie in Asien. Trotzdem ist es sehr unkompliziert hier zu reisen. Man kann den Transport von A nach B ganz einfach im Hostel buchen oder in einem der Reisebüros. Das Gleiche gilt für Ausflüge und Bootsfahrten.
In Krabi war ich einem super guten Hostel! Sauber, viel Platz, guter AC und integrierte Bar. Außerden lag es sehr zentral. Habe zudem auch mit coolen Leuten das Zimmer geteilt. Schon nach 5 Minuten ausruhen in meinem Bett bekam ich das Angebot die Umgebung ein bisschen mit dem Roller zu erkunden. Stefan, ein Niederländer hat mir dann also beigebracht wie man Roller fährt und auch meine ersten Worte auf Thai. Roller fahren ist easy, um Thai zu lernen brauch es aber doch noch ein bisschen Zeit.




Am nächsten Tag bin ich zu einer Tempelanlage gefahren. Um zum Tigertempel zu gelangen muss man aber zunächst 1237 Stufen bewältigen. Hat mich glaube 30-40 Minuten gedauert. Auf dem Weg nach oben habe ich dann auch meine ersten Bekanntschaften mit den Affen gemacht. Man muss echt gut auf seine Sachen aufpassen. Die klauen einem sonst alles was sie in die Hände bekommen. Einem Mädchen haben sie einfach das Eis aus der Hand geschnappt.




Nebenan gab noch einen Wald im dem die Mönche gewohnt haben. Das fand ich sehr beeindruckend. Der Weg führte außerdem noch an ein paar Höhlen vorbei und einer Gebetshalle.

Abends bin ich dann immer mit Leute aus dem Hostel zum Nightmarket um etwas zu essen. Das Essen ist sool gut hier. Ich liebe es! Manchmal weiß man zwar nicht was man bekommt, aber dann heißt es einfach probieren. Und bis jetzt hat es immer geschmeckt.
Danach ging es immer unten in die Playground Bar. Wir haben Pool, Jenga, Bierpong oder auch Twister gespielt.


Ich habe eine Koh Phi Phi Bootstour gebucht. Aber ehrlich gesagt hat es mir nicht so gut gefallen. Man wurde immer an einem Strand rausgelassen und hatte dort dann maximal 30 Minuten Zeit. Haben aber an zwei Buchten zum Schnorcheln Halt gemacht, es gab Snacks und Mittagessen war auch inklusive.
Die Strände waren auch richtig voll, da ja nicht nur ein Boot dort hält, sondern 10. Trotzdem natürlich tolle Strände keine Frage!
Naja aber so habe ich Phi Phi gesehen. Habe nämlich keine Zeit mehrere Nächte auf jeder Insel zu verbringen.



Am letzten Tag in Krabi bin ich mit dem Longtail boot nach Railay Beach gefahren, einfach um mal länger am Strand liegen zu können. Um ca. 16 Uhr hat es dann angefangen zu schütten und zu donnern. Ich war pitschnass und dachte schon ich komme nicht mehr zurück. Aber nach 1 h hat es sich dann ausgeregnet.


Sonntag bin ich mit einem Minivan nach Koh Lanta gefahren. Auch dort war ich mit dem Hostel zufrieden. Sam, der Besitzer, begrüßt einen immer und merkt sich deinen Namen Man bekommt jede Hilfe, die man braucht und Roller konnte man sich für 200baht mieten.

Einen Tag habe ich dir Insel also mit dem Roller erkundet. Und an dem Tag, dem 13. April, war Songkran, d.h. die Thailänder feiern Neujahr und veranstalten Wasserschlachten mit Wasserpistolen und sonstigem. Trocken ist da keiner geblieben.


Abends wurde der Abend dann in einer Strandbar verbracht.


Dienstag Morgen war ich in einem Yogakurs, ein guter Start in den Tag! Zuhause werde ich mich auf jeden Fall nach einem Yogakurs umschauen, hat sehr gut gefallen.
Nachmittags war ich dann in einem Thai Kochkurs. Falls ich alle Zutaten zuhause finden kann, koche ich es gerne mal nach. Aber bereitet euch darauf vor, dass es sehr scharf ist. Nichts für Papa also ;)


Der Kurs war echt unterhaltsam und interessant. Kochkurse sind hier allgemein sehr beliebt. Diego, ein Mexikaner, der seit 4 Jahren als Koch in Neuseeland arbeitet, hat mir den Kurs empfohlen. Er ist hier in Thailand um vorallem mehr über die Küche zu lernen.









Der letzte Tag auf Koh Lanta wurde zusammen mit Diego nur am Strand verbracht und abends mit der ganzen Hostelgruppe in einer Coktailbar. Ja ich lass es mir hier echt gut gehen ;D



Jetzt habe ich allerdings eine lange Fahrt vor mir. Es geht nach Koh Tao. Eine kleine Insel an der Ostseite. Dort werde ich dann einen Tauchkurs belegen. Darauf freue ich mich schon sehr :)
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und weiter gehts


Wir setzten unsere Reise also fort. Wir fuhren die Westküste entlang. Hielten an den Pancake Rocks und bewunderten die traumhaften Sonnenuntergänge.






Unser Auto hat nur eines Tages angefangen komische Geräusche zu machen. Also haben wir einen Mechaniker gefragt was das Problem sein könnte. Er riet uns dringend neue Bremsbeläge draufmachen zu lassen. In Fox Glacier haben also im einer Werkstatt Halt gemacht, die die passenden Teile parat hatte.Das war zum Glück das einzige was wir am Auto haben machen lassen. Sonst gab es keine Probleme. Wir schliefem auch wieder gut im Auto und immer wildcamping. Hatten immer schöne Plätze gefunden. Außer eine Nacht, die schlimmste Nacht ever!!! Hunderte Moskitos haben uns angefallen. Keine Ahnung wie die immer wieder ins Auto gelangt sind. Die haben uns auf jeden Fall aufgegessen und wir bekamen kaum Schlaf.



Wanaka hat mir persönlich sehr gut gefallen! Ein kleines Städtchen an einem See. Abends sind wir ins Kino. Ein kleines Kino, das mit gemütlichen Sofas ausgestattet ist und in dem man im der Pause frische Cookies und heiße Schokolade kaufen kann. Wir haben uns den Film The Theory of everything angeschaut, der über Steven Hawking handelt. Kann ich nur empfehlen,super Film!


Queenstown ist auch eine super Stadt. Alle Backpacker sind sich einer Meinung: hier lässt man am meisten Geld da. Wir sind nur eine Tag geblieben, sonst wäre  wir vielleicht auch pleite geworden. Queenstown ist aber auch der Ort für Adrenalinjunkies. Hier wird Bunge Jumping, Skydive oder ähnliches gemacht. Wir haben uns für The worlds biggest Canyon Swing entschieden. Es gab die Möglichkeit es als Tandem zu machen, d.h. W und ich haben uns gemeinsam in den Abgrund gestürzt. Seht selbst:






Beim Milford Sound haben wir uns entschieden nochmal ein bisschen wandern zu gehen, was sich wirklich gelohnt hat. Der Ausblick war atemberaubend und wir haben uns danach so richtig gut gefühlt, endlich nochmal ordentlich die Beine vertreten.


Unendlich viele Schafe 🐑


Das waren so unsere Highlights unsrer letzten Reise zusammen in Neuseeland.
In Christchurch waren wir ehrlich gesagt nicht die Glücklichsten. Wir waren erschöpft und gestresst da wir das Auto loswerden mussten.
Stellte sich als sehr schwierig heraus, da die Backpacker Saison zu Ende geht und jeder sein Auto verkaufen wollte. Waren sehr verzweifelt und uns wurde bewusst wir werden keinen guten Preis mehr dafür bekommen. Schließlich haben wir es an einen Typ verkauft, der einen Automarkt betreibt. Er kauft Backpackerautos, macht sie frisch bis zur nächsten Saison und verkauft sie an neue Backpacker.
Ehrlich gesagt war ich einfach nur froh, dass wir es endlich los waren und nach 2 Nächten in einem gemütlichen Hostel war die Laune schon viel besser! Wir haben außerdem zwei Freunde wieder getroffen, die mit uns in Awaroa gearbeitet haben.

Die Stadt Christchurch ist allerdings nicht sehr unterhaltsam. Viele Gebäude wurden bei dem Erdbeben vor zwei Jahren zerstört. Die Stadt besteht also nur aus Baustellen, kaputten Gebäuden und ein paar noch heilgebliebener Hochhäuser. Sie geben sich Mühe, aus den tristen Lücken im der Stadt etwas interessantes zu bieten. Es gibt daher viele kreative Ideen und Kunst an dem kahlen Wänden. Trotzdem fehlt einem die Lebendigkeit.


Es wurde dann Zeit, dass W und ich uns trennen. Sie wollte noch Freunde auf der Nordinsel besuchen und ich wollte Elsje wieder sehen. Sie hat auch in Awaroa in der Küche gearbeitet und wechselte Anfang April zu einem Hotel in Christchurch.
Bis dahin habe ich noch einen kleinen 2 Tagestrip nach Akaroa gemacht. Ein kleines Städtchen auf der Banks Peninsula, südlich von Christchurch gelegen. Dort habe ich eine Fahrt auf einem Segelschiff mitgemacht. Und es hat sich wirklich gelohnt! Ich habe Delphine gesehen und sogar einen Blauen Pinguin, den weltweit kleinsten Pinguin.






Danach bin ich für eine Nacht zum Lake Tekapo. Den hatten W und ich ausgelassen, ist aber eigentlich ein Must Do in Neuseeland. Ich bin um dem See spaziert und hatte einen tollen Ausblick.






Zurück in Christchurch hat mich Elsje also abgeholt und ich habe 2 Tage bei ihr in ihrer neuen Wohnung gewohnt. Leydi und Harry haben uns auch Gesellschaft geleistet. Wir hatten also eine kleine Awaroa Reunion.

Brunch






Kaffe machen die Neuseeländer definitiv drauf!





Bin dann nach Auckland geflogen ind meine letzten 3 Tage in Neuseeland damit verbracht den guten Kaffe hier zu genießen und einen neuen Bikini zu kaufen. Meinen alten habe ich Leider an einem Strand liegen lassen. Außerdem war ich im Zoo. Dort habe ich dann auch endlich einen Kiwi Vogel gesehen. Gerade noch so an meinem letzten Tag, ein guter Abschluss meiner Neuseeland Reise also ;)


Das wars jetzt also mit Neuseeland. 6 Monate, die ich nicht so schnell vegessen werde. Ich unheimlich froh es gewagt zu haben die Reise anzutreten. Ich wundervolle Leute getroffen, neue Freundschaften gewonnen und Erfahrungen gemacht, die mir niemand nehmen kann!
Und ein großes Dankeschön an Wiebke, ohne die ich wahrscheinlich nicht gegangen wäre :) 



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Abschied von Awaroa

Ich bin ja soo schlecht darin einen Blog zu führen! Da ich jetzt aber gerade in Krabi auf meinen Bus nach Koh Lanta warte, habe ich genug Zeit zu erzählen was so alles die letzten Wochen passiert ist.
Am 13. März haben W und ich Awaroa verlassen. Es war ein schöner Abschied. Mein Küchenteam hatte eine kleine Überraschung für uns vorbereitet.

Anschließend kam jedoch die "böse" Überraschung haha. Sie haben uns das leckere Dessert mal schön ins Gesicht geschmiert.



Außerdem gabs noch eine kleine Abschiedsfeier. Ich habe dort so tolle Leute getroffen und vermisse sie alle sehr! Es war eine mega tolle Erfahrung ein Teil des Teams gewesen zu sein.










Ach und ich war übrigens Skydiven :) es war mega! Wir haben extra 2 Tage zusammen frei bekommen. Also waren wir in Motueka skydiven. Man konnte den ganzen Abel Tasman National Park überblicken und da die Sicht so gut war sogar den Mt Taranaki auf der Nordinsel.



My little paradise



Die Highlights unserer Südinsel Reise gibt's dann im nächsten post.
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